Basketball - NBA Saison 2015/2016

Basketball – Geschichte, Hintergründe und Aktuelles

Basketball ist eine meist in der Halle betriebene Ballsportart, bei der zwei Mannschaften versuchen, einen Ball in den jeweils gegnerischen Korb zu werfen. Die Körbe hängen in einer Höhe von 3,05 Meter auf einem Spielfeld, das in der Regel 28 Meter mal 15 Meter misst. Eine Mannschaft besteht aus fünf Feldspielern und bis zu sieben Wechselspielern, die untereinander beliebig oft wechseln können.

Basketball gehört zu den wohl aufregendsten und schnellsten Ballsportarten. Das Spiel Fünf gegen Fünf wird nicht nur professionell in den verschiedensten Ligen der Welt betrieben, sondern man findet die Basketball Courts auf der ganzen Welt verstreut in vielen Parks oder auf Schulgeländen. Dieser Sport erfreut sich seit Jahren uneingeschränkter Beliebtheit bei Alt und vor allem Jung. Das Spiel wurde 1891 als Hallensportart erfunden und ist seit 1936 olympisch. Bis in die 1940er Jahre wurden geschnürte Basketbälle bei den einzelnen Turnieren und Spielen verwendet. Heutzutage sind die Bälle vorwiegend aus synthetischen Materialien, Leder und Nylonfäden. Vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, China und in den südeuropäischen Ländern erfreut sich dieser Sport großer Beliebtheit. Alle vier Jahre findet in immer unterschiedlichen Ländern eine Basketballweltmeisterschaft statt, bei der sich die besten Nationen messen. Laut dem internationalen Weltbasketballverband spielen weltweit etwa 450 Millionen Menschen aktiv Basketball.

Je nach Spiel, ob Eins-gegen-Eins (oftmals auch Zwei-gegen-Zwei bei einer Variante, dem Streetball) oder, wie eingangs erwähnt üblich, Fünf-gegen-Fünf, ist auch die Zählweise unterschiedlich. So gibt es üblicherweise für einen Treffer in den gegnerischen Korb zwei Punkte. Trifft man jedoch außerhalb des Kreises, der die heiße Zone markiert, somit jenseits der sogenannten Dreipunkte-Linie, erhält man dafür drei Punkte. Bei einem Foulvergehen und einem dafür verhängten Freiwurf, zählt dieser in der Regel einen Punkt. Ursprünglich wurden die fünf Feldspieler in Forwards (Angreifer) und Guards (Verteidiger) eingeteilt. Mittlerweile gibt es fast für jeden Spieler eine eigene Rolle. Grundsätzlich ist ein körperlich großer Spieler ganz vorne als Center zu finden. Flankiert wird dieser von zwei Forwads und zwei Guards (mittlerweile Aufbauspieler), denen auch unterschiedliche Rollen zukommen. Der Center versucht in der heißen Zone unter dem Korb viele Rebounds zu sammeln, das heißt verlorene Bälle oder Fehlwürfe wieder für seine Mannschaft zurückzugewinnen. Unterstützung erhält er dabei in den meisten Fällen von seinen Forwards.

Als die weltweit wohl bekannteste und, laut eigener Aussage auch beste, Liga der Welt ist wohl die NBA (National Basketball Association) zu bezeichnen. Die nordamerikanische Basketballliga hat weltweit die meisten Zuschauer, sei es in den beeindruckenden Sporthallen, vor den Fernsehgeräten oder den neuen Internetstreaming-Abonnements. Gespielt wird in einem Ligamodus, über den man sich für die darauffolgenden Playoffs qualifizieren muss. In diesen Playoffspielen messen sich die besten Teams nochmals in einem KO-Modus bis hin zum Titelgewinn. Die Regular Season ist in zwei Conferences (Eastern und Western) aufgeteilt. In den darauffolgenden Playoffs gilt pro Runde das Best-of-Seven System, das bedeutet zwei Teams treten in maximal sieben Spielen gegeneinander an und wer aus diesen Begegnungen die Mehrzahl an Spielen für sich entscheidet, steigt in die nächste Runde auf. Gespielt wird in der NBA immer in vier Vierteln á 12 Minuten, im internationalen Verband jeweils vier mal zehn. Anders als beim Fußball zum Beispiel wird hier nur die reine Spielzeit gezählt, das heisst die Zeit wird bei Spielunterbrechungen gestoppt, sobald der Schiedsrichter das Spiel unterbricht (z. B. Fouls oder Ausbällen).

Auch im internationalen Vergleich sind über die letzten Jahre betrachtet die USA das Maß aller Dinge. Mit zwei Olympia- und zwei Weltmeisterschaftssiegen in den letzten 6 Jahren haben Sie alle großen Bewerbe, manchmal in wirklich beeindruckender Manier, jeweils für sich entscheiden können Das sogenannte „Dreamteam“ machte somit seinem Namen alle Ehre. Serbien, die Türkei und Spanien waren in den jeweiligen Finali die Sparringpartner der US-amerikanischen Auswahl. Insgesamt feierte die USA, bei Damen und Herren, 21 Mal einen Olympiasieg und fünf mal den Weltmeistertitel.

Auf der ganzen Welt, wie eingangs erwähnt, wird in beinahe jedem Land der Welt seit Jahrzehnten in den verschiedensten Ligen professionell Basketball gespielt. Die Popularität dieses Sports ging eben auch soweit, dass das olympische Komitee nicht mehr umhin kam, diesen spannenden Sport, wie oben erwähnt, schon 1936 erstmals auch zu einer olympischen Disziplin zu machen. In manchen Ländern, wie den Vereinigten Staaten von Amerika hat schon die Nachwuchsliga, der College-Basketball, einen enorm hohen Stellenwert. Unzählige spätere Weltstars sind durch diese Ligen gegangen und haben nicht selten bleibenden Eindruck bei den Profiteams der NBA hinterlassen. So haben sich zum Beispiel Michael Jordan, Kareem Abdul-Jabbar, Earvin „Magic“ Johnson, Shaquille „Shaq Attack“ O´Neal, Kobe Bryant oder LeBron James auf diese Weise ins Rampenlicht für die Scouts der großen Klubs wie den LA Lakers, Chicago Bulls oder den Cleveland Cavaliers gespielt. Nicht wenige von diesen eben Genannten haben mittlerweile weltweit Kultstatus. Man beachte nur Michael Jordan oder Kobe Bryant, die sogar von einer bekannten US-amerikanischen Sportmarke seit Jahren ihre eigene Sportschuhlinie erfolgreich produzieren und unter ihrem Namen verkaufen lassen dürfen.

NBA-Champions der letzten Jahre:

  • 2010: Los Angeles Lakers
  • 2011: Dallas Mavericks
  • 2012: Oklahoma City Thunder
  • 2013: San Antonio Spurs
  • 2014: San Antonio Spurs

Aber auch in anderen Teilen der Welt ist Basketball eine der Sportarten Nummer eins. In Europa sind derzeit , wie weiter oben kurz erwähnt, Spanien und Frankreich die Topnationen, die auch international eine große Rolle spielen. Es spielen zwar nicht viele Spieler in der NBA, aber durch die Dichte in der jeweils nationalen Liga, können die Nationalmannschaften regelmäßig um die großen Titel zumindest mitspielen. Eine weitere Nation, die bei den letzten fünf olympischen Basketballturnieren mächtig Eindruck hinterlassen konnte war Litauen. Mit drei dritten Plätzen und zwei Vierten haben sie sich in die Topliga des Basketballs befördert. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Trend in den nächsten Jahren fortsetzt und ob diese Erfolge auch weiterhin bestätigt werden können.

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