Eishockey: Geschichte, Verbreitung, Bewerbe und Wetten

Eishockey: Geschichte, Verbreitung, Bewerbe und Wetten

Das Eishockey als solches dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im heutigen Kanada zwischen 1840 und 1875, wo die indigenen Völker schon zur Zeit der Kolonialisierung durch die Europäer, zunächst Franzosen, dann Briten, diverse Ballspiele kannten, entstanden sein. Während der Begriff Hockey noch aus dem Französischen kam und in etwa „krummer Stock“ bedeutet, waren es Mitte des 19. Jahrhunderts letzten Endes britische Soldaten, welche ein Spiel aus ihren Heimat namens Shindy, das keltischen Ursprungs war und mit Schlägern sowie einen Ball gespielt wird, nach Kanada brachten und es auf Grund der dort vorherrschenden Bedingungen auch auf Schnee und Eis spielten.

Anfangs noch ausschließlich von Soldaten gespielt, kamen relativ bald auch Studenten aus Montreal, der damals wichtigsten Stadt in Kanada, dazu und entwickelten mit der Zeit ein Regelwerk  für die neue Sportart auf Eis. Bald darauf bildete sich ebenfalls ein mehr oder weniger fester Ligenbetrieb heraus und das erste Eishockeyspiel in einer Halle mit festen Regeln fand bereits 1875 im Victoria Skating Ring in Montreal statt. Von eben dort bzw. dem Osten Kanadas/Quebec ausgehend verbreitete sich das neue Spiel auf Eis in den folgenden Jahrzehnten in weitere Länder, aber insbesondere in Kanadas selbst, wo es bald zum unumstrittenen Nationalsport aufstieg. Nach Europa gelangte Eishockey bzw. dessen Spielidee bereits zu Ende des 19. Jahrhunderts und fasste allen voran dort Fuß, wo die klimatischen Bedingungen günstig bzw. passend für einen Spiel bzw. ein Sport auf Eis waren, das heißt Skandinavien und den Alpenraum.

Demzufolge entwickelte sich daher insbesondere in Schweden, Norwegen und Finnland sowie in Deutschland, Österreich und der Schweiz und etwas später auch in der damaligen Sowjetunion sowie in einigen Staaten des ehemaligen Ostblocks, allen voran in der Tschechoslowakei, eine ausgeprägte Eishockeykultur. Die gerade genannten Ländern gehören auch noch heute gemeinsam mit dem Mutterland des Eishockeys, Kanada, den Vereinigten Staaten sowie Rußland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion bzw. der Tschechoslowakei zu den Eishockey-Hotspots mit den stärksten Ligen und Nationalmannschaften auf dem Planeten.

 

Was also zu Mitte des 19. Jahrhunderts in Kanada begann, hat sich heutzutage zu einer der, zumindest auf der Nordhalbkugel, beliebtesten Mannschaftssportarten, die zehntausende Zuschauer in die Hallen lockt und inzwischen Millionenbeträge umsetzt, entwickelt. So weist der internationale Eishockeyverband, die 1908 in Paris gegründete und mittlerweile in Zürich residierende International Ice Hockey Federation (IIHF), im Jahr 2015 72 Mitglieder aus allen Kontinenten, davon 56 Vollmitglieder, 14 assoziierte Mitglieder,  wobei die Länder dieser Gruppe über keine eigenen nationalen Eishockeyverbände verfügen, sowie mit Chile und Namibia zwei angeschlossene Mitglieder, die jedoch nur an von der IIHF organisierten Inline- Hockey Bewerben teilnehmen, auf. Von den eher unbedeutenden Inline-Hockey Bewerben einmal abgesehen, zeichnet sich die IIHF auch für die Organisation ungleich wichtigeren Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Eishockey- Weltmeisterschaften für Frauen und Männer, verantwortlich und gibt ebenfalls eine Rangliste der Eishockeynationen heraus.

Seit 1920 finden bei den Herren jährlich ausgetragene und von der IIHF veranstaltete Eishockey- Weltmeisterschaften statt, die erste Eishockey- Weltmeisterschaft für Frauen wurde 1990 durchgeführt. Während in den Jahren des zweiten Weltkrieges aus nachvollziehbaren Gründen keine Eishockey-Weltmeisterschaften ausgetragen wurden, nahm ab den frühen 50 er Jahren die Zahl der Eishockeynationen kontinuierlich zu, sodass es ab Ende der 50 er Jahre nicht mehr möglich war alle sich für ein Turnier angemeldete Nationen auch in einem bzw. demselben Weltmeisterschaftsturnier spielen zu lassen. Die IIHF entschied sich daraufhin ab 1961, je nach Stärke der Eishockeynationen, unterschiedliche Meisterschaftsklassen – A-, B- oder C- Gruppe bzw. A-, B- oder C- Meisterschaft, ab 1987 kam dann auch noch eine D-Gruppe bzw. D- Meisterschaft hinzu – mit Auf- und Abstieg zwischen den Gruppen einzuführen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde dieser Modus erneut den veränderten Begebenheiten angepasst und seitdem wird der Eishockey-Weltmeister in der sogenannten Top-Division, welche die 16 stärksten Eishockeynationen bilden, ausgespielt. Darunter wird jeweils in zwei Staffeln zu jeweils sechs Mannschaften die Division I, deren besten beide Mannschaften in die Top-Division aufsteigen, sowie die Division II, deren besten beiden Mannschafen wiederum in die Division I aufsteigen, gespielt. Die Division III, in der grundsätzlich alle neu- oder wiedereinsteigenden Mannschaften beginnen müssen, besteht dann nur mehr aus einer Staffel zu sechs oder gegebenenfalls mehr Mannschaften. Die Divisionaufteilung bei den Eishockey-Weltmeisterschaften für Frauen und Jugendliche erfolgt analog zu jener der Herren.

 

SEO-Bild Eishockey WM-Pokal

Siegertrophäe bei Eishockeyweltmeisterschaften

 

Vom bekanntlich nur alle vier Jahre stattfindenden Olympischen Eishockeyturnier einmal abgesehen, stellt die Weltmeisterschaft der Männer in der Top-Division den jährlichen Saisonhöhepunkt im Eishockey auf Nationalmannschaftsebene dar. Bei Rivalo finden Sie daher auch zu den in der Regel ( aus Rücksichtnahme auf den Kalender der NHL) erst im Mai ausgetragenen Eishockey- Weltmeisterschaften ein umfassendes Wettangebot mit den gewohnt attraktiven Quoten. Egal, ob Langzeit-, diverse Spezial – oder unsere großen Spannung bietenden Livewetten, bereits im Vorfeld und insbesondere während der Eishockey-Weltmeisterschaften sollten eishockey-affine Wettfreunde auf www.rivalo.com voll auf ihre Kosten kommen. Die nächste Eishockeyweltmeisterschaft der Top-Division findet übrigens zwischem dem 1. und dem 17. Mai in der Tschechischen Republik statt und die Buchmacher von Rivalo werden bereits in den kommenden Tagen mit ihren entsprechenden Vorbereitungen beginnen.

Zu den erfolgreichsten Nationen bei Eishockey- Weltmeisterschaften der Männer gehören übrigens Rußland bzw. die Sowjetunion mit 27 Titeln, Kanada mit deren 24, Tschechien bzw. die Tschechoslowakei mit 12 Erfolgen und Schweden, das sich bisher neun Mal Eishockeyweltmeister nennen durfte. Zudem waren Finnland sowie die USA jeweils zwei Mal Weltmeister und Großbritannien sowie die Slowakei jeweils einmal. Bei den bisher ausgetragenen 15 Eishockeyweltmeisterschaften für Damen gab es bisher nur zwei Titelträger, zehn Mal krönten sich die Kanadierinnen zum Weltmeister und fünf Mal die US- Amerikanerinnen.

Erfolgreichste Nationen bei Eishockeyweltmeisterschaften:

  1. Russland bzw. die Sowjetunion
  2. Kanada
  3. Tschechien bzw. die Tschechoslowakei
  4. Schweden
  5. Finnland sowie die USA

Von der Bedeutung jedoch noch weit über den Eishockey-Weltmeisterschaften stehen, insbesondere in Nordamerika, die bekanntlich nur alle vier Jahre stattfindenden Olympischen Eishockeyturniere. Dies hat in erster Linie damit zu tun, dass schon seit etlichen Jahren die großen Eishockeynationen in der Regel nicht mit ihren stärksten sowie besten Spielern bei den Weltmeisterschaften antreten. Dies wiederum hat seine Ursache darin, dass im Mai in der nordamerikanischen National Hockey League, der mit Abstand besten und prestigeträchtigsten Eishockeyliga, erst die Play Offs anstehen und die meisten (Super)stars des internationalen Eishockeys zum Zeitpunkt der Eishockeyweltmeisterschaften noch mit ihren Vereinen in der NHL bzw. in den NHL-Play Offs engagiert sind. Das betrifft in erster Linie natürlich Spieler aus den Vereinigten Staaten sowie Kanada und diese Nationen treten dann in der Regel nur mit besserern College-Mannschaften, garniert mit ein paar, jedoch in der Regel nicht den besten NHL-Spielern, bei den Eishockeyweltmeisterschaften an. Da inzwischen aber auch fast alle europäischen Eishockey-Superstars ihre Brot in der NHL verdienen, sind vom gerade geschilderten Phänomen in abgeschwächter Form auch die großen europäischen Eishockeynationen wie Schweden, Finnland, Tschechien, die Slowakei sowie noch etwas geringer Russland betroffen.

Die erfolgreichste Nation bei Olympischen Eishockeyturnieren, für die nunmehr die NHL unterbrochen wird, damit die stärksten Eishockeynationen auch tatsächlich mit ihren stärksten Mannschaften antreten können, ist mit neun Goldmedaillen Kanada, knapp gefolgt von Rußland bzw. der Sowjetunion mit acht Goldmedaillen. Schon mit größerem Abstand folgen die USA und Schweden, die sich jeweils zwei Mal Eishockey-Olympiasieger nennen durften, sowie die Tschechoslowakei bzw. Tschechien und USA mit jeweils einmal Olympischen Eishockeygold. Auch wenn das nächste Olympische Eishockeyturnier erst in drei Jahren stattfindet, sei wettaffinen Eishockeyfans schon jetzt versichert, dass es zu diesem Anlass bei Rivalo ein riesiges Eishockeywettangebot mit gewohnt attraktiven Quoten geben wird.

 

Als stärkste und zugleich prestigeträchtigste Eishockeyliga gilt wie bereits zuvor erwähnt die nordamerikanische National Hockey League oder kurz NHL. In der seit 1917 bestehenden Profiliga spielen insgesamt 30 Eishockeyteams, davon 23 aus den Vereinigten Staaten und sieben aus Kanada, in zwei Conferences und vier Divisions um den sogenannten Stanley Cup, dem Non Plus Ultra im Eishockey auf Vereinsebene.

 

 

In den letzten Jahren im internationalen Eishockey stark an Bedeutung gewonnen hat die Kontinentale Hockey-Liga oder KHL, die höchste Spielklasse im russischen Eishockey, an der aber auch Mannschaften aus Kasachstan, der Slowakei, Finnland, Weißrussland, Lettland und Kroatien teilnehmen. In der Saison 2014/2015 spielen in der KHL insgesamt 27 Mannschaften in zwei Konferenz und vier Divisionen um den (nach dem Kosmonauten benannten) Gagarin- Pokal. Die KHL hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 2008 zur mit Abstand nach der NHL zweitstärksten Eishockey- Liga der Welt entwickelt und insbesondere nicht wenige Top-Spieler aus Rußland bzw. Ländern der ehemaligen Sowjetunion verdienen nunmehr ihr Geld in der KHL anstatt in der NHL.

Neben der NHL und KHL gelten (mit Respektabstand) auch noch die deutsche DEL, die Schweizer Nationalliga A, die schwedische Svenska Hockeyligan, die finnische SM-liiga und die tschechische Extraliga als starke Eishockeyligen, die zu jedem Spiel tausende Eishockeyfans in die Hallen locken.

Bekannte Eishockeyligen:

  • NHL
  • KHL
  • DEL
  • Nationaliga A
  • Svenska Hockeyligan
  • Extraliga

Für alle gerade genannten Eishockeyligen finden Eishockeybegeisterte auf www.rivalo.com ein umfassenden Wettangebot mit sehr attraktiven Quoten. Denn egal, ob Langzweitwetten auf den Stanley- Cup Sieger oder den Gewinner des Gagarin- Pokals; Doppelte Chance- , Handicap-, Over/Under, Drittel-, Head-to-Head oder Torwetten vor den oder ein breites Livewettenprogramm während der Eishockeyspiele, bei Rivalo kommen Freunde des Eishockeys und der Sportwetten voll auf ihre Kosten.

 

 

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